Die 5 teuersten Fehler beim Wohnungsverkauf in Wien – und wie Sie Ihre Immobilie nicht „verbrennen“
Viele Eigentümer starten motiviert: Inserat online, ein Preis, „schauen wir mal“. Und dann passiert das, was wir in Wien leider oft sehen: Die Wohnung bleibt zu lange am Markt, die Anfragen werden schlechter, und irgendwann folgt die erste Preisreduktion. Dann die zweite. Und schon steigt die Skepsis bei Interessenten – obwohl es eigentlich gut ist. Das nennen viele „verbrennen“. Wir nennen es: schlechte Strategie – mit teuren Folgen.
19.05.26
office@simplicity-immobilien.at

Inhaltsverzeichnis
In 30 Sekunden: Das Wichtigste
- Der häufigste Fehler ist nicht „zu wenig Werbung“, sondern ein falscher Start.
- Zu viele unqualifizierte Besichtigungen kosten Zeit – und Nerven.
- Preisänderungen ohne Plan schwächen Ihre Position.
Fehler 1: “Wir probieren’s mal…”
Das ist menschlich. Viele orientieren sich an Nachbarn, Wunschpreisen oder Inseraten. Aber der Markt funktioniert anders: Wenn der Preis nicht plausibel ist, kommen entweder gar keine qualifizierten Anfragen – oder nur jene, die hart verhandeln.
Was dann immer passiert:
- Wenig echte Nachfrage
- Lange Vermarktungsdauer
- Regelmäßige Preisreduktionen
- Potenzielle Interessenten fragen sich: „Warum ist das noch da?“
Die Abhilfe:
Wir starten mit einer datengestützten Marktwertermittlung – und finden den wahren Marktpreis und die richtige Zielgruppe, anstatt eine Zahl “aus dem Bauchgefühl” zu schätzen.
Fehler 2: Schwache Präsentation
Dunkle Handyfotos, ein unklarer oder verpixelter Grundriss, keine Struktur: Viele Käufer klicken weg – nicht weil die Wohnung schlecht ist, sondern weil sie sie nicht verstehen. Eine Wohnung kauft man schließlich nicht jeden Tag, und Interessenten möchten sich auch wertgeschätzt fühlen und nicht ein heruntergekommenes Objekt kaufen – verständlich, oder?
Das hilft wirklich:
- Profi-Fotos von einem erfahrenen Immobilienfotograf
- Klare Raumlogik durch verständliche Grundrisse
- Digitales Möblieren (wenn Räume schwer vorstellbar sind)
- Ein Exposé, das Fragen beantwortet (statt nur „Daten aufzulisten“)
Fehler 3: Viele Besichtigungen – aber mit den falschen Leuten
„Viele Besichtigungen“ klingt gut – ist aber oft ein Warnsignal. Wenn die Interessenten nicht passen oder nicht finanzierungsfähig sind, entstehen Stress, Unruhe und am Ende Frust.
Die Abhilfe:
Vorprüfung der Interessenten – und dann professionell geführte Besichtigungen mit Plan. Ziel: Bessere Qualität und mehr ehrliches Interesse.
Fehler 4: Widersprüchliche Vermarktung
Wenn ein Objekt auf mehreren Wegen uneinheitlich erscheint, wirkt es unkoordiniert. Fühlt sich die Zielgruppe gut angesprochen? Wird das Objekt durch mehrere Makler angeboten? Interessenten werden misstrauisch und versuchen, falls sie überhaupt anfragen, den Preis zu drücken.
Leicht gelöst:
Ein klarer Auftritt, konsistente Botschaft an die richtige Zielgruppe, saubere Positionierung.
Fehler 5: Preisreduktionen ohne Konzept („Salami-Taktik“)
Preisänderungen sind nicht automatisch falsch – aber lieber gehen sie nach oben, aufgrund des hohen Interesses – oder? Wer „häppchenweise“ reduziert, verliert Verhandlungsstärke und erzeugt das Gefühl von Misstrauen: „Die müssen verkaufen.“ Schauen Sie doch einmal durch die Brille eines Interessenten!
Der richtige Ansatz:
Eine datengestützte Marktwertermittlung, die ehrlich ist und Sicherheit im Verkaufsprozess schafft.

Falls es schon passiert ist: Ein Rettungsplan
Wenn ein Objekt “hängt” hilft oft ein Neustart:
- Marktwertermittlung: Datenbasiert den wahren Wert finden
- Präsentation neu aufsetzen: Ansprechende Fotos, professionelles Expose, die Objektpräsentation in Online- und Offlineinseraten, bei Bedarf kleine Arbeiten am Objekt selbst
- Zielgruppe: Herausfinden und über die gesamte Objektpräsentation ansprechen
- Relaunch: Online und Offline (viele vergessen diesen Kanal heutzutage!)



