Durchbruch für den Immobilienmarkt: KIM-Verordnung läuft aus
Eine freudige Nachricht am Ende des Jahres: Das Ende der restriktiven Kreditinstitute-Immobilienfinanzierungsmaßnahmen-Verordnung lässt die gesamte Branche mit Zuversicht in die Zukunft blicken.
09.12.24
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Inhaltsverzeichnis
Erholung für den Immobilienmarkt
In einer erfreulichen Wendung für den österreichischen Immobilienmarkt hat das Finanzmarktstabilitätsgremium letzte Woche beschlossen, die Kreditinstitute-Immobilienfinanzierungsmaßnahmen-Verordnung (KIM-Verordnung) auslaufen zu lassen.
Die Aufhebung der KIM-Verordnung stellt einen bedeutenden Fortschritt dar, da sie eine wesentliche Hürde für die Schaffung von Wohneigentum beseitigt. Die zuvor überzogenen Richtlinien bei der Kreditvergabe für den Immobilienkauf haben den Erwerb von Eigentum in Österreich erwiesenermaßen erheblich behindert, was sich in den Zahlen der letzten Jahre zeigt.
Bauträger atmen auf
Neubauwohnungen leisten einen essentiellen Beitrag zur Schaffung des notwendigen Wohnraums in Wien. In den letzten Jahren wurde einem großen Teil der potenziellen Käufer jedoch mit der KIM-Verordnung der Kauf von Neubauwohnungen aber erheblich erschwert, sodass die Bauträger auf den (bereits für hohe Baukosten errichteten) Wohnungen “sitzen geblieben” sind. Dies führte dann dazu, dass – nachdem die Bauprojekte nicht verkauft und abgeschlossen werden konnten – wenige weiteren Neubauprojekte geplant und bewilligt wurden. Der Effekt dieser Entwicklung der letzten Jahre wird sich in den nächsten Jahren noch bemerkbar machen, da die Zahl der Bewilligungen stark eingebrochen ist und es noch ein Weilchen dauern wird, bis neue Projekte bewilligt und errichtet werden können.
Wir freuen uns für Bauträger, Immobilienbesitzer und Wohnungssuchende, für die diese Nachricht ein vorweihnachtlicher Segen ist!



